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Tel.: (06181) 272 - 0, Fax: (06181) 272 - 626
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Adipositas-Chirurgie

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Ziel:    Ganzheitliche Betreuung des adipösen Patienten

Krankhaftes Übergewicht ist nicht nur ein Problem in Deutschland, sondern eine Herausforderung weltweit.

Wir sehen uns nicht nur als operative Abteilung, sondern als kompetentes Team zur Vorbereitung, Vorbehandlung und insbesondere zur Nachbehandlung der/des operierten Patienten. 

Das krankhafte Übergewicht ist mittelfristig mit einem deutlich erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Verschleißerkrankungen an Wirbelsäule und Gelenken, sowie mit dem Auftreten des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) behaftet. 

Aus diesem Grund wird heute nicht mehr allein von der Adipositas-Chirurgie sondern von der "Metabolischen Chirurgie" gesprochen.

Vor einer operativen Behandlung der Adipositas ist es wichtig den Patienten mehrfach zu sehen. Jeder Patient ist verschieden. Welche Gewohnheiten hat er? Wie ist sein Essverhalten? Liegen Begleiterkrankungen vor? Welche Behandlung erfolgte bereits? Hat er bereits an Diätprogrammen teilgenommen? Kann er sich noch sportlich betätigen?

Hierbei ist vor einer Operation eine enge Zusammenarbeit mit dem Ernährungsberater, dem Diabetologen und dem Psychologen erforderlich. Wir organisieren den wichtigen Kontakt zu diesen genannten Fachdisziplinen, um die erforderliche und optimale Vorbereitung zu einem notwendigen operativen Eingriff sicherzustellen. Nicht zuletzt ist die Vorstellung beim Ernährungstherapeuten und Psychologen eine notwendige Voraussetzung bei der Beantragung der Kostenübernahme der Operation durch die Krankenkasse.

Auch bei der Beantragung der Kostenübernahme leisten wir die entsprechende Unterstützung.

Scheitern die o.g. aber wichtigen konservativen Behandlungsmaßnahmen - insbesondere bei Vorliegen von Begleiterkrankungen - muss über ein operatives Vorgehen nachgedacht werden.

Bei extrem übergewichtigen Patienten kann man vor einer Operation auch durch endoskopische Methoden (Magenballon) eine initiale Gewichtsabnahme erreichen und so eine bessere Voraussetzung für einen operativen Eingriff schaffen.

Das operative Vorgehen ist in der Regel ab einem BMI von über 40 kg/m2 notwendig, bei Begleiterkrankungen auch schon ab einem niedrigeren BMI.

Die chirurgische Behandlung des krankhaften Übergewichtes ist einerseits über eine „Restriktion“ (Einschränkung der Nahrungszufuhr), andererseits über eine „Malabsorption“ (Verringerung der Aufnahme der Nährstoffe) möglich. Hierbei ist sorgfältig über das anzuwendende Verfahren zu entscheiden, wobei neben dem Gewicht auch Begleiterkrankungen und individuelle Gründe diese Entscheidung beeinflussen.

Magenbypass und Schlauchmagen (Sleeve Resektion) sind die am häufigsten angewendeten operativen Verfahren, die ausnahmslos in der sogenannten „minimal-invasiven Technik“ durchgeführt werden.

 

Beispiele:

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Schlauchmagen


Magen-Bypass
Magen-Bypass
 

 
Durch diese Eingriffe kann bei den betroffenen Patienten eine dauerhafte Gewichtsreduktion erreicht werden. Ebenso geht die operative Behandlung mit einer deutlichen Besserung und sogar Beseitigung der oben genannten Begleiterkrankungen (Diabetes mellitus, Bluthochdruck) einher.

Um den operativen Erfolg der operativen Behandlung zu sichern, ist allerdings eine lebenslange Betreuung erforderlich. Wichtig ist in den meisten Fällen eine komplette Umstellung der Lebensgewohnheiten. Weiterhin ist eine lebenslange Behandlung mit Vitaminen und anderen Ersatzstoffen absolut notwendig, da es sonst zu Mangel-erscheinungen und zum Teil gefährlichen Krankheitsbildern kommen kann.

Wir werden deshalb die operativ von uns behandelten Patienten regelmäßig in einem festgelegten Turnus und in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten nachbetreuen.

Auch nach der operativen Behandlung wird es bei dem einen oder anderen notwendig sein, die Hilfe eines Ernährungstherapeuten, Diabetologen oder Psychologen in Anspruch zu nehmen. Wir werden entsprechende Maßnahmen veranlassen.

Wichtig ist es für die betroffenen Patienten, sich im Vorfeld, aber auch nach einem operativen Eingriff, mit bereits operierten Patienten auszutauschen. Hierbei verweisen wir auf unsere sehr gut organisierte Selbsthilfegruppe, die jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

Telefonische Informationen erhalten Sie im Chefarztsekretariat der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Pia Gomez) unter (06181) 272-331


Adipositas-Sprechstunde:
immer donnerstags nach vorheriger Terminvereinbarung unter (06181) 272-331

Ihre Ansprechpartner:

Bild_Dr._Hensel_web      Bollmann_2
Chefarzt
Dr. med. Andreas Hensel
Oberarzt
Jörg Bollmann