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Pflegepersonal des St. Vinzenz-Krankenhauses Hanau arbeitet nach dem neuesten „Kinaesthetics“-Konzept

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Nach verschiedenen Grund- und Aufbaukursen wurden nun erstmals Mitarbeiter des St. Vinzenz Krankenhauses Hanau zu Peer-Tutoren im Bereich Kinaesthetics ausgebildet, um die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte des Hauses zu optimieren und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern. In 5 Phasen vertieften und verfeinerten die Teilnehmer/innen ihr Wissen und Können mit dem Ziel Kinaesthetics entsprechend den Standards und Zielen in ihren Fachbereichen wirkungsvoll anzuwenden.

Kinaesthetics ist eine Art Grundschulung für Pflegepersonal und Patienten, das die eigenen Bewegungsmöglichkeiten analysiert, eigene Bewegungen erfahrbar macht und dadurch gesundheitsfördernd wirkt: Patienten bauen mit Hilfe von Kinaesthetics oftmals verloren gegangene Fähigkeiten wieder auf und werden in ihrer Selbständigkeit gefördert. Pflegepersonen erhalten durch die kinaesthetischen Konzepte die Möglichkeit, ihr Tun zu analysieren und ihre Ressourcen gezielter, kraft- und gesund­heitsschonender einzusetzen.

Kinaesthetics in der Pflege wird im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau seit 2006 angeboten. Inzwischen haben 75 Pflegefachkräfte den Grundkurs und 20 Pflegefachkräfte den Aufbaukurs besucht. Seit 2006 wird in jedem Quartal eine ganztägige Arbeitsgruppe unter Anleitung einer zertifizierten Kinaesthetics-Trainerin angeboten, um die geschulten Mitarbeiter/innen zu begleiten.

„Das in unserem Hause umgesetzte Bewegungskonzept ist ein zentrales Anliegen, um die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen weiter voran zu bringen. Kinaesthetics bietet ein qualitatives Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität – nicht nur für unsere Patienten sondern auch für alle Pflegekräfte.", so Jutta Berg, Pflegedirektorin des St. Vinzenz-Krankenhauses.

Die Teilnehmer/innen der Weiterbildung „Peer Tutoring" lernten: Eigene pflegerische Aktivitäten und Fachthemen in der Praxis mit Kinaesthetics zu analysieren und zu gestalten, Arbeitskolleg/innen - die einen Kinaesthetics Grund- oder Aufbaukurs absolviert haben - in der Praxis anzuleiten und in der persönlichen Entwicklung ihrer Bewegungskompetenz zu unterstützen. Sie wurden befähigt Lern- und Arbeitsgruppen anhand von Kinaesthetics zu gestalten und in der Praxis mit Führungspersonen den Nutzen und die Bedeutung von Kinaesthetics zu kommunizieren.

Zum Abschluss dieser Weiterbildung stellten die Teilnehmerinnen ihre Lernprozesse anhand von kleinen Präsentationen vor. Die Gäste der Abschlussveranstaltung erhielten einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Kinaesthetics sowie in die Lernerfahrungen der Teilnehmerinnen und die daraus erworbenen Kompetenzen. 

Die Ergebnisse der Rückmeldungen der Teilnehmerinnen haben uns ermutigt, die Fort- und Weiterbildung „Kinaesthetic in der Pflege" weiter anzubieten und zu begleiten. Wir gratulieren unseren Peer Tutoren zum Abschluss der Weiterbildung und bedanken uns bei allen Führungskräften und Mitarbeiter/innen unseres Hauses, die bereit waren ihre Kolleginnen auf diesem Weg zu unterstützen. 

 


Kinaesthetics

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung ging ein dickes „Dankeschön" an Frau Herta Vogler (Kinaesthetics-Trainerin), die das St. Vinzenz-Krankenhaus seit 2006 kompetent unterstützt und begleitet. Sie wird auch die Begleitung der Peer Tutoren übernehmen.

Herta_Vogler
Herta Vogler

 


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